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Trecking-Tour nach Kovel

sponsored by
Michael Haacke

Impressum

KINDERHILFE KOVEL / WOLYNIEN  e.V.

Reisebericht Rad-Trecking

Aus den Startlöchern für die “Kinderhilfe Kovel”
                     Rad-Trecking-Tour in die Ukraine


Die Idee zu diesem nicht ganz alltäglichen Abenteuer hatte Michael Haacke, der 1. Vorsitzende des Vereins, schon länger, da er bereits zwei größere Touren quer durch Europa absolvierte. Allein wollte er diese Tour nach Kovel jedoch nicht fahren. Als Mario Ahr von diesem Plan hörte, war er begeistert und sagte spontan zu. Somit konnte das Vorhaben endlich in die Tat umgesetzt werden.

Der Startschuss hierzu fiel am 9. Juni um 18 Uhr in Altenboitzen. Eintreffen mussten M. Haacke und M. Ahr in Kovel mit dem Fahrrad spätestens am 24. Juni, da an diesem Tag dort eine Versammlung der Angehörigen der Ferienkinder terminiert war, die wir zur Ferienmaßnahme 2005 nach Walsrode holten. Der Bus mit den 37 Ferienkindern sollte bereits am 25. Juni in Richtung Walsrode starten.

Die beiden Teilnehmer trugen die entstandenen Kosten der Trecking-Tour und opferten einen Teil ihres Jahresurlaubs. Für die gute Sache nahmen die beiden Fahrer jedoch die bevorstehenden Strapazen gern auf sich. Bereits im Vorfeld ernteten sie große Anerkennung für diesen “aussergewöhnlichen” persönlichen Einsatz.
Dazu M. Haacke: „Unsere Vereinssatzung beinhaltet schließlich die humanitäre Hilfe mit dem Schwerpunkt, alljährlich eine Ferienmaßnahme zu realisieren. Und in diesem Zusammenhang sehen wir auch unseren sportlichen Ehrgeiz, die Stadt Kovel einmal mit dem Fahrrad zu erreichen“.

Wer diesen ehrgeizigen Plan unterstützen wollte, war als Sponsor herzlich willkommen. Dadurch wurde die "Kinderhilfe Kovel" nicht nur ganz allgemein unterstützt, sondern die Ferienmaßnahme 2005 auf „sichere Füße“ gestellt. Denn bereits vor der Abreise konnten die Initiatoren eine ansehnliche Summe an Spendengeldern auf dem Vereinskonto verzeichnen.
 
Pro Tag mussten etwa 100 km bewältigt werden. Gestartet wurde am Alten Bahnhof in Altenboitzen. Von dort aus ging es über Wietzendorf und Salzwedel bis zum Ruppiner See (nördlich von Berlin). Nach Erreichung des polnischen Grenzüberganges in Kostryn war die Fortsetzung der Route nördlich von Poznan und Warschau entlang des Flusses Bug zum Grenzübergang Dorohusk geplant. Von dort aus waren es dann noch etwa 60 „einsame“ Kilometer bis Kovel.

Die Strecke wurde, aufgeteilt in 50-km-Etappen, potenziellen Sponsoren für 50,-- Euro je Etappe angeboten. Eine Übersicht auf der Homepage bietet in 100-km-Abschnitten eine Orientierung zum Streckenverlauf. Die "Kinderhilfe Kovel" ist den Sponsoren sehr dankbar, besonders denjenigen, die diese Aktion mit mehreren Etappen unterstützten!

Alle Sponsoren wurden auf der Internet-Seite der “Kinderhilfe Kovel” (mit Logo), sowie in den regionalen Zeitungen (ohne Logo), genannt. 
Die “Kinderhilfe Kovel” bedankt sich - vor allem im Namen der ukrainischen Kinder und deren Angehörigen - ganz herzlich für die riesige Unterstützung!

Ankunft am 26. Juni am Klostersee